Meine Geschichte

1970 in Neuruppin geboren, bin ich die ersten 13 Jahre in Fehrbellin aufgewachsen und besuchte dort die Otto-Nagel-Oberschule bis zur 7. Klasse. Meine Mutter arbeitete als Erzieherin in der selben Schule. Mein Vater war als Polizist im Ort tätig, was für mich als Kind nicht nur vorteilhaft war. Sehr früh, im Alter von 7 Jahren entdeckte ich damals schon mein größtes Hobby ,,Sport„. Er war und ist für mich ein idealer Ausgleich für stressige Alltagssituationen. Die sportlichen Angebote außerhalb von der Kreisstadt waren sehr eingeschränkt, das sah in Neuruppin schon anders aus. Auf Grund von guten sportlichen Leistungen im Neuruppiner Kanuverein, wurde ich mit 13,in eine der Kaderschmieden der DDR, zur Kinder- und Jugendsportschule nach Rostock, delegiert. Für mich, damals das Tor zur großen weiten Welt.

Sport als Leidenschaft

Mit 16 beendete ein Kreuzbandriss im Knie meine sportliche Karriere und ich kam zurück in die Heimat, hier begann ich eine Lehre als Anlagentechniker, bei dem damals größten Arbeitgeber, VEB Elektrophysikalische Werke Neuruppin. Es war nicht mein Traumjob und genau wie viele junge Menschen heute, so befand ich mich damals in einer Findungsphase. Um irgendwann in der DDR studieren zu können, war es unabdingbar meinen Wehrdienst schnell abzuleisten. Dies tat ich bei der Bereitschaftspolizei in Potsdam. Genau zur Wende war ich noch im Dienst und konnte live die Öffnung vom Brandenburger Tor miterleben. Ein für mich sehr prägendes Erlebnis, für die friedliche Umgestaltung einer Gesellschaftsform. Das war nicht selbstverständlich!

Nach der Wende taten sich völlig neue Möglichkeiten für mich, aber auch für alle anderen Menschen der ehemaligen DDR auf. Der Begriff ,,Freiheit„ bekam eine völlig neue Bedeutung.

Ich habe einen sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn

Relativ schnell entschloss ich mich beim Bundesgrenzschutz eine Ausbildung zu machen. Nach ein paar Jahren im Einsatz wechselte ich in die freie Wirtschaft und arbeitete 4 Jahre in einem Personenschutzkommando für ein Wirtschaftsunternehmen (P. Dussmann GmbH & Co. KG in München). Jetzt lernte ich erst die wirklich weite Welt kennen! In einem global aufgestellten Unternehmen mit über 70.000 Mitarbeitern, war ich für das Leben des Inhabers und seiner Familie zuständig. Zahlreiche Auslandseinsätze waren sehr lehrreich und lassen mich mit einem gewissen Abstand, das Leben aus einer anderen Perspektive betrachten. Nebenbei sammelte ich Erfahrungen im Ehrenamt, für 2 Wahlperioden, als Schöffe am Amtsgericht. Jedoch zog es mich immer wieder in meine Heimatstadt Neuruppin zurück. 2009 war ich für ein Jahr als Stadtinspektor für das Ordnungsamt von Neuruppin im Einsatz und bekam so einen Einblick in die Aufgaben der Verwaltung. Meiner Leidenschaft Sport blieb ich immer treu. Erst 10 Jahre in einem Handballverein und die letzten 20 Jahre in zwei unterschiedlichen Volleyballvereinen. Meine Jungs beschreiben mich als sehr direkt und humorvoll. Ich sehe das als Kompliment.

Gerade jetzt, in dieser schwierigen Zeit von Corona, erkennt man den Wert aller Vereine und Verbände, ohne die unsere Gesellschaft kaum existenzfähig wäre. Damit meine ich nicht nur die Sportvereine!

Sicherheit mein Steckenpferd

Seit über 20 Jahren bin ich selbständig im Sicherheitsdienst und habe vielen Menschen, speziell im Personenschutz, ein sicheres Gefühl gegeben. Die Basis meiner Tätigkeit ist „Vertrauen“. Nach diesem Grundsatz möchte ich auch in meine zukünftige Tätigkeit ausüben. Als Sicherheitspartner der Polizei im Bereich Ostprignitz-Ruppin, war ich mit meiner Firma ebenfalls jahrelang bei vielen Veranstaltungen für die Stadt Neuruppin unterwegs. Bürgernähe ist für mich kein Fremdwort, sondern gelebter positiver Alltag. Um meinen beruflichen Horizont zu erweitern, absolvierte ich 2014 ein Fachhochschulstudium für Sicherheitsmanagement an der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Kiel.

Familie ist für mich mein Anker

Seit kurzem bin ich das zweite Mal verheiratet. Meine Frau Michaela arbeitet als Ärztin in Pritzwalk und unterstützt mich sowohl beruflich als auch privat. Sie fragte mich, wie viele meiner Freunde, ob ich mir das Amt des Bürgermeisters wirklich vorstellen könne? Meine klare Antwort „Ja, ich will das“. Ich sehe es als Herausforderung, mich für die Zukunft unserer Stadt einzusetzen. Zum Glück teilt sie meine zweite Leidenschaft, das Tanzen. Gemeinsam waren und sind wir, hoffentlich bald wieder, auf öffentlichen Veranstaltungen unterwegs. Ein für mich sehr bedeutender Grund um als Bürgermeister zu kandidieren, ist meine Tochter. Die Zukunft für unsere nachfolgenden Generationen zu gestalten, ist eine riesige Aufgabe aber auch Verpflichtung. Als Mann im „Mittleren Alter“ sehe ich mich als Vermittler zwischen der Jugend und älteren Menschen. Ich möchte ein Gefühl der Gemeinsamkeit erzeugen. Niemand darf in unserer Stadt vergessen werden! Ich lebe mit meiner Familie seit drei Jahren in einem Mehrfamilienhaus in Neuruppin und genieße die Kommunikation und Hilfsbereitschaft untereinander.

Hier können Sie mich treffen:

Do 29.10. 18 Uhr Kandidatenrunde Evangelisches Gymnasium Podiumsdiskussion im Schülercafé Tasca

Direkter Draht zum Kandidat:

Michael Güldener
Wittstocker Allee 2b
16816 Neuruppin
E-Mail: mg@michael-gueldener.de
Telefon: 0172 - 3817401

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